Ostsucht.
Eine Jugend im deutsch-deutschen Grenzland

Er war Anwohner, Zaungast und Tourist. Aber das war wohl die beste Voraussetzung für seine Vernarrtheit in die DDR. Aufgewachsen in der Lüneburger Heide, nur drei Kilometer vom Todesstreifen, lebte Hans Pleschinski auf Tuchfühlung mit dem Ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden. Mit kenntnisreicher Sensibilität und kritischer Sympathie beschreibt Pleschinski das teils irrwitzige deutsch-deutsche Nebeneinander, das ihn auch zum modernen Bundesbürger formte. Seine Erinnerung gerät ihm bisweilen zur leichthändigen historischen Miniatur, dann wieder zum gerade im winzigen Detail eindrücklichen Zeit- und Gesellschaftsbild. Ein Buch, das man immer wieder lesen wird, um zu wissen, wie es sich gelebt hat in einem geteilten Land. Manche Passage fand Eingang in Anthologien und Schulleserbücher.

 

"Ein selten amüsantes Buch über den Untergang der DDR"
Die Zeit

" Vierzig Jahre deutsch-deutscher Vergangenheit werden auf einen Schlag lebendig."
Süddeutsche Zeitung

 

Als Taschenbuch bei dtv erschienen.
ISBN 978-3-423-13090-5

Ostsucht.
Eine Jugend im deutsch-deutschen Grenzland

C. H. Beck Verlag
1993